Lebensversicherung ohne Gesundheitsfragen

Eine Lebensversicherung bietet zum einen die Möglichkeit, seinen Angehörigen im Todesfall eine Absicherung zu ermöglichen, sie kann ebenso zur (betrieblichen) Altersvorsorge genutzt werden oder im Rahmen der Baufinanzierung zum Einsatz kommen.

Doch wird das Abschließen einer solchen Lebensversicherung für den Einzelnen immer schwerer – fällt der zu Versichernde in eine bestimmte Risikogruppe – so wird der Versicherer den Abschluss des Vertrages mit hohen Beitragszahlungen koppeln oder im schlimmsten Fall eventuell ganz ablehnen.

Zu den Gründen einen Antragssteller abzulehnen kann vieles gehören und leider sind die Versicherungsunternehmen nicht verpflichtet die Ursache für eine Ablehnung zu begründen.

Eine passende Lebensversicherung zu finden wird also immer schwieriger, vor allem wenn es darum geht, ohne Umschweife und ohne große Schwierigkeiten eine Police abschließen zu wollen. Die Alternative ist in diesem Fall eine sogenannte Lebensversicherung ohne Gesundheitsfragen.

Bei der Lebensversicherung ohne Gesundheitsfragen kommen andere Konditionen zum Tragen als bei gewöhnlichen Lebensversicherungen. Ein gravierender Unterschied ist z.B., dass zwischen Vertragsabschluss und Vertragswirksamkeit ein Zeitraum von mindestens einem Jahr liegen muss. Außerdem gibt es in den meisten Fällen eine Beschränkung der Vertragsdauer auf ein bestimmtes Lebensjahr, sowie eine Obergrenze für die Versicherungssumme.